Risikolebensversicherung trotz multipler Sklerose

Unter der Erkrankung multiple Sklerose MS oder auch Encephalomyelitis disseminata (ED) wird eine chronisch-entzündliche Krankheit bezeichnet, bei der die Markscheiden Myelinscheiden des zentralen Nervensystem, kurz auch ZNS, angegriffen werden. Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist mit multipler Sklerose nahezu unmöglich. Als günstige Alternative bietet sich hingegen die Sterbegeldversicherung an. Der Vorteil hierbei ist, dass es im Gegensatz zur Lebensversicherung keine Gesundheitsfragen für die Antragsteller gibt.

Vergleichen Sie die besten Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsprüfung und zahlen Sie keinen Risikoaufschlag, der bei einer Lebensversicherung veranschlagt wird. Es stehen auch aktuelle Testsieger im Angebot.

RISIKOVERSICHERUNG TROTZ MULTIPLER SKLEROSE

Wer an MS erkrankt sein sollte und eine Risikolebensversicherung abschließen möchte, der muss mit einer Ablehnung durch die Versicherung rechnen. Ganz anderes verhält sich bei einer universellen Sterbeversicherung, die auch im Falle einer Krankheit ohne Aufschlag abgeschlossen werden kann. Die Versicherung bietet eine Deckungssumme in Höhe von bis zu 25.000 Euro im Versicherungsfall, gleichzeitig bieten die Versicherungen eine eigene Altersvorsorge für den Versicherten selbst. Schon für wenig Geld im Monat können Kunden die Absicherung in Anspruch nehmen. Im Falles eines Unfalls verdoppelt sich die Versicherungssumme für die Angehörigen.

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WICHTIGE MULTIPLE SKLEROSEVERBÄNDE IN DEUTSCHLAND

Es gibt eine Vielzahl an Multiple Skleroseverbänden in Deutschland, die den Betroffenen helfen und den betreuen. Eine kleine Auswahl der Verbände sind:

  • DMSG – Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft
  • DMSG Berlin – Berliner Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose
  • MSK eV: Unterstützung Betroffener im Umgang
  • Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Niedersachsen
  • DMSG Landesverband Sachsen e.V.

Hilfesuchende erhalten Unterstützung und Informationen rund um den Krankheitsverlauf und die Symptome der Krankheit. Aktuelle Tarifberichte erfahren Sie auch immer unter https://www.risikolebensversicherung-heute.de/.

Grad

Beschreibung

0.0

Normale neurologische Untersuchung (Grad 0 in allen funktionellen Systemen)

1.0

Keine Behinderung, minime Abnormität in einem funktionellen System (d.h. Grad l)

1.5

Keine Behinderung, minime Abnormität in mehr als einem FS* (mehr als einmal Grad l)

2.0

Minimale Behinderung in einem FS (ein FS Grad 2, andere 0 oder l)

2.5

Minimale Behinderung in zwei FS (zwei FS Grad 2, andere 0 oder l)

3.0

Mässiggrade Behinderung in einem FS (ein FS Grad 3, andere 0 oder l) oder leichte Behinderung in drei oder vier FS (3 oder 4 FS Grad 2, andere 0 oder l), aber voll gehfähig.

3.5

Voll gehfähig, aber mit mässiger Behinderung in einem FS (Grad 3) und ein oder zwei FS Grad 2; oder zwei FS Grad 3; oder fünf FS Grad 2 (andere 0 oder l)

4.0

Gehfähig ohne Hilfe und Rast für mindestens 500 m. Aktiv während ca. 12 Stunden pro Tag trotz relativ schwerer Behinderung (ein FS Grad 4, übrige 0 oder l)

4.5

Gehfähig ohne Hilfe und Rast für mindestens 300 m. Ganztägig arbeitsfähig. Gewisse Einschränkung der Aktivität, benötigt minimale Hilfe, relativ schwere Behinderung (ein FS Grad 4, übrige 0 oder l)

5.0

Gehfähig ohne Hilfe und Rast für etwa 200 m. Behinderung schwer genug, um tägliche Aktivität zu beeinträchtigen (z. B. ganztägig zu arbeiten ohne besondere Vorkehrungen). (Ein FS Grad 5, übrige 0 oder l; oder Kombination niedrigerer Grade, die aber über die Stufe 4.0 geltenden Angaben hinausgehen).

5.5

Gehfähig ohne Hilfe und Rast für etwa 100 m. Behinderung schwer genug, um normale tägliche Aktivität zu verunmöglichen (FS Äquivalente wie Stufe 5.0

6.0

Bedarf intermittierend, oder auf einer Seite konstant, der Unterstützung (Krücke, Stock, Schiene) um etwa 100 m ohne Rast zu gehen. (FS-Äquivalente: Kombinationen von mehr als zwei FS Grad 3 plus)

6.5

Benötigt konstant beidseits Hilfsmittel (Krücke, Stock, Schiene), um etwa 20 m ohne Rast zu gehen (FS-Äquivalente wie 6.0)

7.0

Unfähig, selbst mit Hilfe, mehr als 5 m zu gehen. Weitgehend an den Rollstuhl gebunden. Bewegt den Rollstuhl selbst und transferiert ohne Hilfe (FS-Äquivalente Kombinationen von mehr als zwei FS Grad 4 plus, selten Pyramidenbahn Grad 5 allein)

7.5

Unfähig, mehr als ein paar Schritte zu tun. An den Rollstuhl gebunden. Benötigt Hilfe für Transfer. Bewegt Rollstuhl selbst, aber vermag nicht den ganzen Tag im Rollstuhl zu verbringen. Benötigt eventuell motorisierten Rollstuhl (FS-Äquivalente wie 7.0)

8.0

Weitgehend an Bett oder Rollstuhl gebunden; pflegt sich weitgehend selbständig. Meist guter Gebrauch der Arme (FS-Äquivalente Kombinationen meist von Grad 4 plus in mehreren Systemen)

8.5

Weitgehend ans Bett gebunden, auch während des Tages. Einiger nützlicher Gebrauch der Arme, einige Selbstpflege möglich (FS-Äquivalente wie 8.0)

9.0

Hilfloser Patient im Bett. Kann essen und kommunizieren (FS-Äquivalente sind Kombinationen, meist Grad 4 plus)

9.5

Gänzlich hilfloser Patient. Unfähig zu essen, zu schlucken oder zu kommunizieren (FS-Äquivalente sind Kombinationen von fast lauter Grad 4 plus)

10.0

Tod infolge MS

Die Quelle liefert http://www.multiple-sklerose-rw.de/

MS ERKRANKUNG NOCH IMMER UNGEKLÄRT

Noch immer und trotz größter wissenschaftlicher Anstrengungen ist die Ursache von MS noch immer nicht geklärt. Multiple Sklerose ist neben Epilepsie die häufigste neurologische Erkrankung bei jungen Menschen und nimmt eine immense sozialmedizinische Bedeutung in der Gesellschaft dar. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 67.000 bis 138.000 erkrankte Menschen in Deutschland leben. Frauen sind statistisch gesehen häufiger betroffen an Männer (Gynäkotropie). Erfahren Sie mehr auch zum Höchstalter der Risikoversicherung. Die Krankheitshäufigkeit der chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Prävalenz) kann allerdings nur geschätzt werden. Mehr zum FIT Tarif der Hannoverschen Lebensversicherung erhalten Sie hier.

Prävalenz von Multipler Sklerose in ausgewählten europäischen Ländern laut Das Statistik-Portal

  • Finnland
    Deutschland
    Dänemark
    Schweden
    UK
    Norwegen
    Island
    Irland
    Niederlande
    Schweiz
    Luxemburg
    Österreich
    Belgien
    Frankreich
    Slowenien
    Portugal
    Tschechien
    Italien
    Ungarn
    Spanien
    Zypern
    Litauen
    Slowakei
    Estland
    Lettland
    Polen
    Malta
    Griechenland
    Türkei
    Rumänien
    Bulgarien

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