Risikolebensversicherung Bandscheibenvorfall

Schon die private Krankenversicherung möchte es gerne wissen, wenn der Antragsteller einen Bandscheibenvorfall erlitten hat und erhebt daraufhin Risikozuschläge. Noch schwieriger wird es, mit einem solchen eine Risikolebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Die Gesundheitsfragen sollte man trotzdem beim Versicherer korrekt beantworten. Es gibt immer Möglichkeiten, eine Risikolebensversicherung Bandscheibenvorfall zu erlangen. Man muss nur wissen, bei welchen Anbietern das möglich ist.

Mit einer Risikolebensversicherung erhalten die Hinterbliebenen eine finanzielle Absicherung, zusätzlich können Versicherte eine Berufsunfähigkeitsversicherung in den Versicherungsschutz einbauen.

Warum die Risikolebensversicherung so sinnvoll ist

Risikolebensversicherung Bandscheibenvorfall

Eine Risikolebensversicherung ist grundsätzlich sinnvoll, da sie bei ausstehenden Verbindlichkeiten immer eine gewisse Sicherheit bietet, falls es zum Todesfall des Versicherten kommt. Hat er Familie, steht sie nach seinem Tod mit den Schulden da. Die Risikolebensversicherung sichert ab, dass in einem solchen Fall genügend Geld vorhanden ist, um die restlichen Schulden zu begleichen. Somit sichert sie den Hinterbliebenen einen finanzierten Wohnsitz oder das Auto, welches man auf Kredit erworben hat.

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Gesundheitsprüfung und Gesundheitsfragen

In jedem Antrag zur Risikolebensversicherung befinden sich die sogenannten Gesundheitsfragen. Mittels dieser prüft der Versicherer, ob der Antragsteller unter eventuellen Vorerkrankungen leidet. Dementsprechend kann es zur Ablehnung des Antrages kommen, ebenso aber auch zu einer teureren Prämie, die der Versicherte zu bezahlen hat. Häufig wird auch die Laufzeit verkürzt, je nach Möglichkeit. Wichtig ist, dass man die Gesundheitsfragen korrekt beantwortet. Bei der Gesundheitsuntersuchung bestätigt sich im Regelfall, ob man gelogen hat, oder nicht.

Welche Krankheit das Genick bricht

Es gibt Krankheiten, bei denen der Versicherer den Antrag umgehend ablehnt. Dies ist vor allem bei chronischen Krankheiten der Fall. Hier ein paar Beispiele, bei welchen Krankheiten ebenfalls eine Ablehnung erfolgen kann:

  • Alle Arten von Krebs (auch wenn schon längst ausgeheilt)
  • Psychische Krankheiten (Depressionen, psychosomatische Störungen, Psychosen, etc.)
  • Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis)
  • Rheuma, Arthrose oder Epilepsie
  • Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Blutfetterhöhung)
  • Herz- und Kreislauferkrankungen (Venenerkrankungen, Herzinfarkt, Bluthochdruck)

Bei einigen dieser Nennungen kann es auch vorkommen, dass die Versicherung einen erheblichen Risikozuschlag fordert. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn absehbar ist, dass die Krankheit nicht so stark ausgeprägt ist, dass sie den Versicherten das Leben kostet. Selbst ein zu hohes Gewicht kann ausschlaggebend für die Ablehnung sein.

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Raucher und Nichtraucher

Raucher und Nichtraucher sind eine weitere Kategorie, die beim Abschluss der
Risikolebensversicherung eine Rolle spielt. Raucher haben es oftmals schwerer und müssen von vorne herein mit einem Risikozuschlag rechnen. Nichtraucher haben hierbei einen erheblichen Vorteil. Dies bewies auch der letzte Test der Stiftung Warentest. Die Top-5 Ergebnisse eines im Jahr 2013 erstellten Tests möchten wir nachfolgend auflisten. Jeweils genannt werden der Anbieter und die Beiträge eines Nichtrauchers im Vergleich zum Raucher:

  • Cosmos Direkt: 90-243 Euro / 207-559 Euro
  • Huk24: 94-253 Euro / 248-577 Euro
  • Europa: 96-240 Euro / 208-553 Euro
  • WGV: 99-268 Euro / 237-658 Euro
  • Asstel: 108-174 Euro / 277-462 Euro

Wie man an der Auflistung sehen kann, sind die Beiträge erheblich. Selbst der Höchstbeitrag für Nichtraucher unterschreitet den Mindestbeitrag der Raucher immens. Daher ist es wichtig, sich die richtigen Angebote zu suchen. Wer zum Abschluss der Versicherung mit dem Rauchen aufhören möchte, muss im Regelfall mehrere Monate vorher Nichtraucher sein, um in einen Nichtrauchertarif zu rutschen.

Auszahlung kann andernfalls abgelehnt werden

Wer in seiner Gesundheitsuntersuchung etwas verschweigt, oder die Gesundheitsfragen nicht korrekt beantwortet, muss damit rechnen, dass die Versicherung im Todesfall nicht zahlt, wenn die Versicherung ermittelt, dass der Todesfall durch eine verschwiegene Vorerkrankung hervorgerufen wurde. Daher ist es in jedem Fall sinnvoll, eine vorhandene Krankheit zu nennen, auch wenn der Bandscheibenvorfall in der heutigen Zeit nicht mehr als so drastisch angesehen wird, wie noch vor einigen Jahren und er vor allem auch behandelbar ist. Alles zur Auszahlung unter www.risikolebensversicherung-heute.de/risikolebensversicherung-auszahlung/.

Risikolebensversicherung nicht nur für junge Familien sinnvoll

Selbst wenn man an einem Bandscheibenvorfall leidet, gibt es die Möglichkeit, auch mit Offenheit bei den Gesundheitsfragen einen geeigneten Versicherer zu finden. Hierbei muss man zwar, ähnlich wie in der Krankenversicherung, mit Risikoaufschlägen rechnen, doch diese Option ist das Beste, was man für seine Familie tun kann. Bei verschwiegenen Vorerkrankungen kann die Versicherung andernfalls die Leistung im Todesfall ablehnen. Dies gilt auch für andere Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder anderen Vorerkrankungen.

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