Risikolebensversicherung Depression

Unter Krankheiten wie der Depression leiden immer mehr Menschen. Leider geht oft damit einher, dass der Versicherungsnehmer beim Versicherer genau deswegen nicht in die Versicherung aufgenommen wird. Um den Abschluss trotz Depressionen vollziehen zu können, ist in der Regel eine Untersuchung oder Gesundheitsprüfung erforderlich. Doch nicht nur bei der Risikolebensversicherung, auch bei der regulären Lebensversicherung spielen solche Kriterien eine Rolle. Wir haben uns mit der Risikolebensversicherung Depression einmal näher beschäftigt. Dabei zeigt sich, dass eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen die deutlich bessere Alternative bildet.

Mit einer Risikolebensversicherung erhalten die Hinterbliebenen eine finanzielle Absicherung, zusätzlich können Versicherte eine Berufsunfähigkeitsversicherung in den Versicherungsschutz einbauen. Es stehen auch die aktuellen Testsieger im Vergleich.

Die Aufgabe der Risikolebensversicherung

Berlin

Risikolebensversicherung Depression

Die Risikolebensversicherung ist eine Police, die in der Regel von jemandem abgeschlossen wird, der eine größere Finanzierung in Anspruch genommen und gleichzeitig Familie hat. Mittels dieser Versicherung möchte er seine Familie im Todesfall absichern und garantieren, dass nach seinem Tod die Schulden getilgt sind. Depressionen gehören jedoch zu den Krankheiten, die häufig ein Leben lang behandelt werden müssen und teilweise auch zum Selbstmord führen. Genau deshalb ist es schwierig, mit Depressionen eine Risikolebensversicherung abschließen zu können.

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Depression und Lebensversicherung

In der Regel stellt der Versicherer beim Antrag der Risikolebensversicherung sogenannte Gesundheitsfragen, oder ordnet eine Gesundheitsprüfung an. Innerhalb der Gesundheitsfragen wird beispielsweise nach Medikamenten gefragt, die der Antragsteller regelmäßig einnehmen muss. Medikamente wie Xanax lassen den Versicherer aufhorchen, denn Versicherte mit Depressionen, selbst wenn sie behandelt werden, stellen ein Risiko für eine eventuell unnötige Inanspruchnahme dar. Vielfach führen solche Erkrankungen zur Ablehnung durch den Versicherer.

Gesundheitsprüfung und depressive Krankheiten

Wer die Depression so gut im Griff hat, dass er während der Gesundheitsprüfung den behandelnden Arzt davon überzeugen kann, dass er keinerlei Symptome mehr vorweist, kann das Glück haben, dass er die Risikolebensversicherung doch noch bewilligt bekommt. Er geht entweder eine

  • verbundene Risikolebensversicherung
  • Restschuldversicherung mit Auszahlung

ein. Diese beiden Arten sind etwas unterschiedlich. Bei der verbundenen Risikolebensversicherung sichert der Versicherungsnehmer seine Familie ab, die im Todesfall schließlich das Geld bekommt. Die Restschuldversicherung hingegen wird im Todesfall umgehend an den im Vertrag niedergelegten Gläubiger weitergeleitet, um eventuelle Restschulden zu tilgen. Die verbundene Risikolebensversicherung kann sowohl bei Ehepartnern als auch Geschäftspartnern in Anspruch genommen werden.

Stiftung Warentest testet Risikoschutz

Die Stiftung Warentest unternahm 2015 einen aktuellen Test zur Risikolebensversicherung. Hierzu schickte sie drei unterschiedliche Modellkunden ins Rennen, jeweils im Alter von 35, 45 und 55 Jahren. Dazu kam ein spezieller Test für die verbundene Risikolebensversicherung, die anhand eines 35-jährigen Musterkunden unternommen wurde. Die Top-5 der jeweiligen Kategorien haben wir nachfolgend für Sie aufgelistet (sortiert nach Verwaltungsfachangestelltem und Jahresbeitrag gestaffelt):

35-jährige:

  • 1. Europa (E-T6) – 176 Euro
  • 2. Huk24 (WB24) – 221 Euro
  • 3. DLVAG (L0U(DL)) – 228 Euro
  • 4. CosmosDirekt (CR/Basis-Schutz) – 231 Euro
  • 5. MyLife (RNL) – 231 Euro

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45-jährige:

  • 1. CosmosDirekt (CR/Basis-Schutz) – 408 Euro
  • 2. Europa (E-T2) – 409 Euro
  • 3. Huk24 (WB24) – 429 Euro
  • 4. DLVAG (L0U(DL)) – 444 Euro
  • 5. Ergo Direkt (Risiko-Leben Q6) – 444 Euro

55-jährige:

  • 1. Europa (E-T2) – 508 Euro
  • 2. DLVAG (L0U(DL)) – 534 Euro
  • 3. Ergo Direkt (Risiko-Leben Q6) – 541 Euro
  • 4. Huk24 (WB24) – 541 Euro
  • 5. Cardif (Protect24U2.1) – 547 Euro

Verbundene Risikolebensversicherung, 35-jährige:

  • 1. MyLife (RNL) – 598 Euro
  • 2. CosmosDirekt (CR-P) – 631 Euro
  • 3. WGV (Basis/R2) – 651 Euro
  • 4. Hannoversche (TP1N) – 656 Euro
  • 5. Interrisk (SR4NXL) – 705 Euro

Innerhalb des Tests wurde festgestellt, dass besonders Paare von einer solchen Risikolebensversicherung profitieren können. Sie sichern sich gemeinsam, oder nur ein Teil des Paares ab und bekommen dafür die volle Sicherheit.

Depressive Menschen und Selbstmordklausel

Wer unter einer Depression leidet, kommt auch schon mal in die Versuchung, Suizid zu begehen. Es gibt inzwischen einige Versicherer, die bewusst gegen solche Vorkommnisse Klauseln in ihre Versicherung einbinden. Diese kann man auch bei einer Depression nutzen. Die Selbsttötungsklausel bindet ein, dass auch im Falle eines Selbstmordes der Versicherungssumme ausgezahlt wird. Eine Depression ist also nicht grundlegend immer ein Grund dafür, keine Risikolebensversicherung zu bekommen.

Das Statistik-Portal berichtet über Depressionen

Durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitsdauer aufgrund von psychischen Erkrankungen (AU-Tage je Fall) 35,5
Arbeitsunfähigkeitsfälle bei Frauen aufgrund psychischer Erkrankungen in Deutschland (Fälle pro 100 Versichertenjahre) 9
Volkswirtschatliche Schäden aufgrund von Depression von Arbeitnehmern 15,5 Mrd. €
Kosten aufgrund von psychischen Erkrankungen weltweit 2.493 Mrd. US$
Anteil der Kombinationsbehandlung an allen Behandlungsarten bei schweren Depressionen in Deutschland 12%

Versicherung allgemein- bei und trotz Problemen

Eine Depression ist grundsätzlich ein Thema, das man nicht versteckt lassen sollte. Die Depression ist ein einschneidendes Problem, welches bei vielen Versicherungen dafür sorgt, dass sich der Versicherer dagegen wehrt, den Antragsteller aufzunehmen. Bei manchen Versicherungen, darunter die Private Krankenversicherung, ist es jedoch möglich, trotz solcher Krankheiten wie der Depression eine Versicherung zu bekommen. Häufig ist dies jedoch mit einem Risikozuschlag verbunden, der allerdings gut einzukalkulieren ist.

Depressionen nehmen zu

Depressionen gehören zu den Krankheiten, welche in der Regel durch die Gesundheitsprüfung fallen. Bei der Untersuchung vom Versicherungsnehmer vor dem Abschluss wird geprüft, ob die Lebensversicherung seitens des Versicherer zustande kommt. Eine Depression verläuft jedoch häufig ein Leben lang, weswegen es für die Erkrankten etwas schwieriger ist, eine angemessene Risikolebensversicherung zu erlangen. Häufig werden sie abgelehnt, unter gewissen Umständen ist es dennoch möglich, eine Absicherung zu erhalten.

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